Dogz II verschlafen erste Halbzeit komplett

Eigentlich hatte man sich gegen den Tabellennachbarn aus Castrop-Rauxel was anderes vorgenommen am vergangenen Sonntag. Musste man schon im Hinspiel eine ärgerliche aber verdiente Pleite hinnehmen, wollte man im Rückspiel Wiedergutmachung betreiben.

Dies ist nicht gelungen. Während die Hausherren sofort gut ins Spiel fanden und Ihre Würfe hochprozentig trafen, warfen die Dogz in der Offense den Ball eher ins Aus oder zum Gegner statt auf den Korb. Phasenweise endete gefühlt jeder Angriffsversuch im Turnover, was wiederum zu einfachen Punkten der Castroper führte. Im Gegensatz zu den vorigen Spielen in denen man die Ruhe bewahrte, reagierten die Dogz, angestachelt von der guten Stimmung in der Halle, hektisch mit dem Willen den Rückstand sofort zu verkürzen. Dieser Plan mündete in überhasteten Offensivaktionen und Fehlpässen. „Dies war unsere schlechteste erste Halbzeit der Saison“, konsternierte Coach Kampmann. Mit 38 zu 16 ging es in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit verlief dann besser. Nachdem man das körperliche Spiel der Castroper angenommen hatte, fanden die Dogz besser ins Spiel und machten im dritten Viertel genauso viele Punkte wie in der gesamten ersten Halbzeit. Die Castroper ließen sich jedoch nicht beirren und entschieden auch das Viertel knapp mit 18 zu 16 für sich.

Man hätte meinen können, dass die Dogz sich nun aufgeben, doch zumindest hat man im letzten Viertel Moral bewiesen und offensiv endlich das gezeigt wozu man in der Lage ist. Durch einen 3 zu 25 Lauf kämpfte man sich sogar bis auf fünf Punkte heran. Letztlich reichte es jedoch nicht und man musste die 67 zu 58 Niederlage hinnehmen.

„Wenn wir auf die Leistung im letzten Viertel aufbauen, sind wir in der Lage die nächsten Spiele positiver zu gestalten. Eine erste Halbzeit wie heute darf uns nicht noch einmal passieren“, resümierte Coach Kampmann.

Punkte:
Pichon 5/1 Dreier, Kampmann 9/1, Sawallich 11/1, Schulmann 11/2, Gretzki 2, Ahrens 8, Schulz 6, Keggenhoff 6

Positiv muss noch einmal die Stimmung in der Halle erwähnt werden. Solch eine Kulisse ist ungewöhnlich für die Kreisliga und es wäre schön, wenn man so etwas bei mehreren Spielen vorfinden würde.