Spitzenreiter bleibt eine Nummer zu groß

Die Bezirksliga-Basketballer der ETG Recklinghausen brannten vor dem Rückrunden-Duell gegen Spitzenreiter DJK Adler Bottrop auf die Revanche für ihre bis dato einzige Saisonniederlage. Die Vorzeichen waren aber keine guten: Christian Homeyer, Falk Klawun, Alex Konsek und Julian Quickels mussten allesamt passen. Spielertrainer Sebastian Walkowiak ging angeschlagen in die Partie.

In der Offensive lief vom Hochball an nur wenig zusammen bei den Hausherren, die beim Spitzenspiel auf gefüllte Zuschauerbänke blicken durften. Allein Tobias Biermann und Kapitän Jan Erdmann kamen in der Anfangsphase zu erfolgreichen Korbaktionen. Dafür stimmte es über weite Strecken des ersten Viertels in der Defensive. Nach dem 5:5 (6.) fanden die Gäste ihr Wurfglück im Post-Spiel sowie frei von der Dreipunktlinie.

Vor der Pause lagen die ETG-Basketballer mit 10 Punkten zurück und setzten alles daran, das Defizit vor dem Gang in die Kabine zu minimieren. Ein Distanzwurf von Mirnes Pidro sprang jedoch wieder aus dem Korb – auf der anderen Seite komplettierten die Gäste ein Dreipunktspiel aus dem Post heraus und verwandelten durch Salmir Ahmetovic einen „Buzzer-Beater“ von der Mittellinie – Statt mit einer Differenz von sieben Punkten ging es mit 26:42 in die Pause.

Die beiden Schlussviertel konnte die ETG mit 17:23 und 20:23 relativ ausgeglichen gestalten. Patrick Schüller zeigte eine verbesserte Post-Defense gegen die Gäste-Center, während Marcel Sawallich unter den Brettern kaum zu stoppen war und seine guten Minuten von der Bank mit einem Dreipunktwurf krönte.
Reichen sollte es aber nicht mehr, um dem verlustpunktfreien Bezirksliga-Spitzenreiter gefährlich zu werden. Auch wenn sich die Köpfe der kämpfenden ETG-Spieler nach der Schlusssirne senkten, gab es von den Rängen einen ausgiebigen Applaus für die gezeigte Leistung. Mit zwei Niederlage im Gepäck sind die ETG-Basketballer immer noch auf dem Weg, die beste Saison der Dogz-Geschichte zu komplettieren. Der designierte Landesliga-Aufsteiger aber, war am Sonntag im Hittorf-Gymnasium eine Nummer zu groß.

Ein großer Dank gilt den Zuschauern, die bis zum Schluss für die ETG-Basketballer gejubelt haben sowie der Familie Pidro, die keine Wünsche der großen und kleinen Basketball-Fans offen gelassen hat.

Pidro (5/1 Dreier), Erdmann (5), Rohla (9), Sawallich (11/1), Mühlenbrock (4), Schüller (6), Walkowiak, Biermann (21), Konsek (2)